Erneut Herstellungsverbot für Killerspiele gefordert

Von , April 8, 2010 9:47 pm

Der Begriff Killerspiele ist ja seit den ersten tragischen Amokläufen an Schulen jedermann ein Begriff für gewaltverherrlichende Videospiele. Bayerns Innenminister Hermann hat nun wieder für Schlagzeilen gesorgt. Laut Hermann ist es wissenschaftlich erwiesen das solche Spiele Gewalt fördern und den Spieler abstumpfen lassen gegenüber Gewalt. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und vergleicht Killerspiele mit Drogen und Kinderpornographie. Jeder erwachsene Spiele wird nun auf die Barrikaden gehen. Wer lässt schon gerne sein legales Hobby mit illegalen und extrem kriminellen Machenschaften vergleichen. Nun fordert der Herr Innenminister ein gänzliches Herstellungsverbot von solch derartigen Spielen. Statt sich effektiver um den Jugendschutz zu kümmern das Kindern solche Spiele nicht zugänglich gemacht werden z.B. durch digitale Altersabfragen bei Start des Spieles, werden lieber die Volljährigen Spieler bevormundet. Ob ein solches Herstellungsverbot durchsetzbar ist darf bezweifelt werden, da sich scheinbar die Verantwortlichen nicht ausgiebig mit dem Thema Videospiele befasst haben.

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