Nachdem Final Fantasy XIV immer häufiger von den Spielern für die vielen Fehler kritisiert wurde, gelobten die Spielentwickler Besserung. Wichtige Verbesserungen des Spiels sind ab sofort durch das zur Verfügung gestellte Patch 1.15a zu erzielen. Damit werden der Schadensanzeiger, die Chatfenster und die Freibrief-Infos optimiert. Auch können jetzt die gesammelten Gegenstände höher aufgeschichtet werden, was eine Menge Platz in den Taschen spart. Statt wie bisher 12, liegt die Grenze pro Stapel bei 99. Auch das Gruppenspiel wird mit dem Patch 1.15a leichter. Dafür werden, abhängig von der Größe der Gruppen zukünftig mehr Erfahrungs- und Skillpunkte vergeben. Was sich noch ändert, findet ihr auf der Seite finalfantasyxiv.com.
Auf der englischsprachigen Homepage “Website 1up.com”, wurde jetzt eine etwas ungewöhnliche Auflistung vorgenommen. Hier sind alle Spiele verewigt, die im vergangenen Jahr nicht erschienen oder aus dem Netz genommen wurden. Dazu gehören zum Beispiel “Star Wars Battlefront Online” und “This Is Vegas”, für die es zwar Werbung gab, die aber dann “vergessen” wurden. Neun Spiele hat “1up” gefunden, die ein ähnliches Schicksal hatten:
- Star Wars Battlefront Online
- This Is Vegas
- Rolando 3
- 1 vs. 100
- Metalocalypse: Dethgame
- Project Milo
- LMNO
- Pirates of the Caribbean: Armada of the Damned
- NBA Elite 11
Dazu kommen vier Spiele, denen der Server abgestellt wurden:
- All Points Bulletin
- Phantasy Star Universe
- Eye of Judgement
- Diverse EA Sports-Titel
Aber wer weiß, vielleicht hört man ja 2011 doch noch mal von dem ein oder anderen Projekt.
Yu Suzuki, der Game-Designer, der durch seine Reihe Virtua Fighter bekannt geworden ist, hat jetzt in einem Interview mit der Website lup.com, über die Fehler der Videospielbranche gesprochen. Am stärksten kritisierte er dabei, dass sich die Spieler, ebenso wie die Hersteller zu sehr auf ausgefallene Grafiken konzentrieren würden, statt das Spiel interessant zu gestalten. Suzuki: “Das Problem ist einfach, dass die Industrie sich zu sehr auf extravagante Grafiken fokussiert. Wunderschöne Grafiken gleichen hoher Qualität, aber es ist teuer derartige Spiele zu entwickeln….Wir sollten unsere Kreativität dazu benutzen, interessante Regeln in unseren Spielen aufzustellen, und den Fokus nicht nur auf das Visuelle legen….Die Spielentwickler müssen ihren Fokus verschieben. Und auch die Konsumenten dürfen nicht mehr nur auf die Grafiken schauen. Die Spieler fangen sogar so langsam an, das zu realisieren. Man es es beispielsweise bei Social-Network-Games sehen.” Bisher sind die Spieleentwickler mit der Strategie recht erfolgreich. Wenn Yu Suzuki Recht hat, könnte sich das bald ändern.
Das beliebte Ego-Shooter Call of Duty, Black Ops führt in Deutschland seit einer Woche die Liste der am häufigsten Verkauften Spiele an. Damit verdrängten sie nun auch hier das bis dato beliebteste Spiel der Deutschen, den Fussball Manager II. In den USA und Großbritannien hat Black Ops mit mehr als fünfeinhalb Millionen verkauften Spielen längst die Spitze der Verkaufscharts erreicht. Den zweiten Platz hält aktuell der Neueinsteiger mit dem Rollenspiel Two Worlds 2 und auf Position drei, immer wieder gern gespielt, Die Sims 3 mit Late Night.